Tragende Schicksalsgemeinschaft...

Tragende Schicksalsgemeinschaft...

von thomas.thiele » Freitag 6. August 2010, 14:08

Vieles ist so arg an der Oberfläche...
Wenn es drauf ankommt, steht man doch zu oft bloß wieder alleine da!
Ohne jemanden, der einem wirklich zur Seite ist und der bleibt.
Wenn ich mir das Miteinander so vieler Christen ansehe, dann hat man eine Art von Gemeinschaft, einige wenige leben sogar relativ freundschaftlich verbunden. Die meisten eher nur freundlich.
Aber wer lebt tragende Schicksalsgemeinschaft?
Und Freundschaften von großer Tiefe, voller Vertrauen und Verlässlichkeit?
Wo sind sie zu finden?
Eigentlich nur unter denjenigen, die sich wirklich in einem neuen Miteinander auf den Weg begeben wollen und "richtig" tief Freunde sein und werden möchten...
Aber wer will das ganze Schicksal schon miteinander teilen und sich so weit öffnen für den anderen?
Mir fällt es schwer.
Ich möchte es trotzdem versuchen!
Diesen Text kannst Du auch als Einladung zur "Schicksalgemeinschaft" auf unserem Weg verstehen...
Euer Thomas, der sich über neue Kontakte ziemlich freut
thomas.thiele
 
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Re: Tragende Schicksalsgemeinschaft...

von Salzstreuer » Freitag 6. August 2010, 18:54

Eine interessante Frage, wäre vielleicht inwieweit man diese tragende Freundschaft findet, indem man sie anderen gibt entgegen mögliche Widrigkeiten.
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Re: Tragende Schicksalsgemeinschaft...

von thomas.thiele » Dienstag 10. August 2010, 15:51

Ja, das ist einen Versuch wert: anderen echte Freundschaft zu geben. Auch entgegen möglicher Widrigkeiten.
Das Risiko: man gibt Freundschaft (ist dabei auch nicht fehlerlos!) und bekommt "doch wieder nur Enttäuschung zurück.
Ich glaube, uneigennützige Liebe, die evtl. gar nix zurück bekommt, ist auch was sehr wichtiges.
Aber Freundschaft "ist wie Ehe": es geht eher nicht, wenn der eine sie will und alles gibt und der andere sagt "Ach nö.."
Wo eine das Schicksal des ganzen Lebens gemeinsam tragende Freundschaft (Schicksalsgemeinschaft) etstehen und wachsen soll, da wird das nur gehen, wenn alle betreffenden Personen das auch miteinander wollen und konkret angehen.
Will es "ewig nur" die eine Seite, dann wird keine Freundschaft entstehen - außer: die "andere Seite" ändert ihre Meinung.

Es gibt natürlich auch zu Genüge viele nette und eher oberflächliche Freundschaften, die an Tiefe gewinnen können und die zu wirklich tragenden und tiefen freundschaftlichen Schicksalgemeinschaften werden können.
Oder sie zeigen und beweisen eben in den Ernstfällen, dass sie keine Freundschaften sind und es wohl auch noch nie gewesen sind... Das tut dann weh.
thomas.thiele
 
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